Lesemonat Juli 2017

In letzter Zeit hatte ich aufgrund von Schulstress und anderem eine ziemlich große Leseflaute, und ich bin froh, dass ich im Juli endlich mal wieder ein bisschen mehr lesen konnte. 

Insgesamt habe ich 6 Bücher geschafft, was für mich schon relativ viel ist, zumal meine Ferien auch erst am 27. Juli angefangen haben. 

Zuerst habe ich Nach dem Sommer von Maggie Stiefvater gelesen. Ich hatte hohe Erwartungen an das Buch, da ich eigentlich nur Positives darüber gehört habe. Leider wurden meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt, weshalb das Buch für mich eher eine Enttäuschung war. Es ist zwar angenehm zu lesen, aber ich fand es ziemlich klischeehaft und kitschig. Die Liebesgeschichte ist nicht wirklich überzeugend und ich muss einfach sagen, dass ich bemerkt habe, dass ich Werwolf-Geschichten generell nicht (mehr) so gerne mag… Aber ich will unbedingt klarstellen, dass ich dieses Buch keineswegs schlecht fand. Es hat mich einfach nicht wirklich überzeugt, ist aber trotzdem spannend und gut geschrieben. Ich würde ihm so 3,5/5 Eulen geben… 

Für jüngere Leser ist dieses Buch auf jeden Fall eine klare Empfehlung!

Als zweites habe ich Gefangen zwischen den Welten von Sara Oliver gelesen. Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich habe vor dem Lesen lediglich eine Liebesgeschichte erwartet, die sich in einer Parallelwelt abspielt; oder bestenfalls eine Das Licht von Aurora – Nachmache. Allerdings ist dieses Buch wirklich etwas ganz Besonderes. Denn neben der Liebesgeschichte geht es in diesem Buch darum, dass der Vater der Protagonistin spurlos verschwunden ist. Sein Verschwinden hängt mit einer Parallelwelt zusammen und man weiß nicht, wem man trauen kann… 

Gefangen zwischen den Welten ist ein sehr spannendes Buch, das sich angenehm und schnell lesen lässt und durch eine sympathische Hauptperson überzeugt. Dabei werden Themen wie Machtgier und Ausbeutung angesprochen, die auch heute sehr aktuell sind. (4,5/5 Eulen)

Danach habe ich den 5. Teil von Harry Potter beendet, den ich schon am Anfang des Monats angefangen hatte (Harry Potter and the Order of the Phoenix von J. K. Rowling). Ich habe dieses Buch kurz unterbrochen, weil es ziemlich lange dauert, 800 Seiten auf englisch zu lesen, sodass ich zwischendurch einfach mal Lust auf eine kurze Harry-Potter-Pause hatte. 

Das Buch an sich hat mir jedoch sehr gut gefallen und bisher ist es eindeutig der beste Band der Reihe, weil er spannender und weniger kindisch als die anderen Bände ist. Man bemerkt, dass Harry langsam in die Pubertät kommt und durch Voldemorts Rückkehr und Harrys Träume über ihn wird die Geschichte sehr aufregend. (5/5 Eulen)

Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band und hoffe, dass er noch besser sein wird. 

Im Anschluss daran habe ich Mein bester letzter Sommer von Anne Freytag gelesen. Eigentlich mag ich keine Krankheits – und Sterbegeschichten wie Das Schicksal ist ein mieser Verräter usw.. Ich weiß echt nicht, woran das liegt, aber es ist nun mal so. Dieses Buch habe ich trotzdem gelesen, weil mir Den Mund voll ungesagter Dinge der Autorin so sehr gefallen hat. 

Ich fand Mein bester letzter Sommer, wie auch schon das andere Buch, sehr gut und besonders geschrieben. Die Autorin versteht es wirklich gut, Gefühle der Protagonisten sehr realistisch, nachvollziehbar und ehrlich zu beschreiben. Dennoch gebe ich diesem Buch nur 4,5/5 Eulen, weil mir die Probleme der Protagonistin sehr weit weg vorkamen und weil ich es traurig fand, die ganze Zeit zu wissen, dass Tessa sterben würde. Vielleicht habe ich auch einfach schon zu viele (bessere) Bücher in der Art gelesen…

Am Anfang der Sommerferien habe ich Götterfunke – liebe mich nicht von Marah Woolf gelesen. An dieses Buch hatte ich so gut wie keine Erwartungen und ich war umso überraschter, dass es mir wirklich gut gefallen hat. Man bekommt sehr viel von der griechischen Götterwelt mit und man fühlt mit der Protagonistin. Wenn ihr meine genaue Meinung zu diesem Buch wissen wollt, schaut euch doch mal meine Rezension an. (4,5/5 Eulen)

Gerade noch am 31. Juli habe ich Erwachen des Lichts von Jennifer Armentrout beendet. Es ist überhaupt nicht so wie erwartet, und wer sich für griechische Mythologie interessiert, sollte es nicht nur deshalb lesen, da sie wirklich kaum thematisiert wird. Dennoch ist dieses Buch sehr spannend und actionreich, außerdem sind die Charaktere vielschichtiger als man denkt. Allerspätestens ab dem letzten Drittel habe ich mich in Seth verliebt, obwohl ich ihn anfangs richtig schrecklich fand. (3-4/5 Eulen)

Ich hoffe, dass euch mein Lesemonat gefallen hat. Schreibt gerne in die Kommentare, wie ihr die Bücher findet und was ihr so gelesen habt (Highlights/Flops…) 😊

Eure Mira 

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