[Rezension] The Siren – Kiera Cass

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Der neue Roman der Autorin von Selection!

A girl with a secret. The boy of her dreams. An ocean between them.

Sie ist unsterblich. Ihr Leben gehört dem Meer. Doch ihr Herz gehört einem Menschen.

Titel: The Siren / Siren
Autor: Kiera Cass

Verlag: Harper Teen / Fischer

Seiten: 368

Preis: 7,99€ / 12,99€

Reihe: Einzelband

Klappentext:

Ich empfehle euch, auf keinen Fall den deutschen Klappentext zu lesen. Darin wird etwas Wichtiges erzählt, das man erst im letzten Viertel des Buches erfährt! Also Achtung, Spoiler!

Hier der englische Klappentext:

Throughout the ages, the Ocean has occasionally rescued young women from drowning. To repay their debt, these young women must serve for 100 years as Sirens, remaining young and beautiful and using their deadly voices to lure strangers into watery graves. To keep their true nature secret, Sirens must never speak to humans, and must be careful never to stay in the same place for too long. But once her century of service is over, each Siren gets a chance to start over – a chance to live the mortal life that was almost stolen from her. Kahlen became a Siren after her family died in a terrible shipwreck, decades ago. And though a single word from her can kill, she cant resist spending her days on land, watching ordinary people and longing for the day when she will be able to speak and laugh and live freely among them again. Kahlen is resigned to finishing her sentence in solitudeuntil she meets Akinli. Handsome, caring, and kind, Akinli is everything Kahlen ever dreamed of. And though she cant talk to him, they soon forge a connection neither of them can deny and Kahlen doesnt want to. Falling in love with a human breaks all of the Oceans rules, and if the Ocean discovers Kahlens feelings, shell be forced to leave Akinli for good. But for the first time in a lifetime of following the rules, Kahlen is determined to follow her heart. (Quelle: thalia.de)

Inhalt:

Als Kahlens Familie auf einer Kreuzfahrt ertrunken sind, wurde Kahlen von den Sirenen gerettet, die für ihren Tod verantwortlich waren. Jetzt gehört sie selbst zu ihnen. 100 Jahre lang soll sie insgesamt dem Ozean dienen, bis sie wieder ein normales Leben führen kann. Während dieser Zeit altert Kahlen nicht, und sie darf nur mit ihren Sirenen – Schwestern sprechen. Die Sterblichen dürfen ihre Stimme auf keinen Fall hören, denn so könnte das wohlgehütete Geheimnis der Sirenen aufgedeckt werden.

Kahlen dient der See schon seit 80 Jahren. Sie findet es schrecklich, immer wieder Menschen umzubringen, und fiebert auf den Moment hin in dem sie endlich sprechen und ein normales Leben führen kann. Bis sie Akinli trifft, der sie mag und der sie versteht, obwohl Kahlen nicht mit ihm sprechen darf. Doch Kahlen spürt, dass das mit Akinli etwas ganz Besonderes ist. Und das ist ein Problem, denn erstens könnten sie nicht zusammen sein da Akinli altert und Kahlen nicht, und zweitens erlaubt der Ozean keine Liebe zu anderen Menschen außer dem Ozean selbst. Und ein Verstoß gegen die Regeln wird hart bestraft. Deshalb versucht Kahlen, sich von Akinli fernzuhalten, doch schafft sie es wirklich, ihrem Verstand und nicht ihrem Herzen zu folgen?

Personen:

Kahlen ist in diesem Buch die Hauptperson. Sie träumt von einem ganz normalen Leben und sie hofft, dass sie ihre große Liebe findet. Obwohl sie schon seit 80 Jahren eine Siren ist, kann sie es noch immer nicht ertragen, so viele Menschen zu ermorden. Trotzdem liebt sie den Ozean, bei dem sie regelmäßig Rat sucht. Kahlen ist eigentlich eine vorbildliche Sirene, bis sie Akinli trifft und den Ozean hintergeht…

Ich finde Kahlen sehr sympathisch. Im Gegensatz zu America und Eadlyn konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren. Sie ist nicht so extrem sozial und nett wie America, aber auch nicht so eingebildet wie Eadlyn. Ich konnte ihre Handlungen bis auf eine sehr dumme Handlung am Ende sehr gut nachvollziehen, und ich mochte sie sehr.

Auch Kahlens Schwestern sind sehr nett, auch wenn man am Anfang nicht so viel über sie erfährt.

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich mir nur deshalb gekauft, weil ich Selection so mochte. Dennoch hatte ich das Buch lange auf meinem SUB liegen, weil ich mir nicht so sicher war, um was es in diesem Buch wirklich geht. Ich bin aber wirklich froh, dass ich es jetzt doch noch gelesen habe und kann es nur empfehlen!

Zuerst muss ich mal sagen, dass die Handlung wirklich toll ist und ganz anders, als ich erwartet habe. Es geht ja um Sirenen und um das Meer, aber es ist viel besser als ich gedacht habe. Die Sirenen müssen nur ungefähr ein Mal im Jahr ein Schiff kentern, und ansonsten sind sie nicht viel im Ozean. Der Ozean wird eher als ein Lebewesen dargestellt, das manchmal ziemlich grausam sein kann aber das die Sirenen trotzdem liebt. Kahlen geht zwar manchmal ins Meer und sucht Rat, aber es ist nicht so, dass sie ständig schwimmt und das Meer liebt, also nicht so wie bei H2O Plötzlich Meerjungfrau oderso. An dieser Stelle muss ich sagen, dass ich das Cover zwar schön finde, aber dass es nicht wirklich zur Geschichte passt. Es geht nämlich weder um schöne Kleider, noch spielt die Geschichte im Wasser.

Mir hat es gut gefallen, dass Kahlen nicht damit klar kommt, so viele Menschen zu ermorden, weil ich sie dadurch gut verstehen konnte. Für sie ist der Ozean ein bisschen wie eine Mutter, die sie zum ersten Mal betrügen muss, als sie sich verliebt. Diese Liebesgeschichte ist aber das einzige, was ich an diesem Buch nicht so ganz glaubwürdig finde. Erstens darf Kahlen ja weder reden noch Geräusche von sich geben, und ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nicht mal aus Versehen laut lacht oder so. Dazu kommt, dass ich es sehr schade finde, dass man Akinli irgendwie gar nicht so gut kennen lernt, und dass ich es nicht glauben kann, dass Akinli nicht misstrauisch wird… An der Geschichte hat mich auch gestört, dass Kahlen gegen Ende einfach nur dumm ist. Jeder, der schon ein paar Fantasyromane gelesen hat, wird wissen, was sie eigentlich machen sollte. Das Ende an sich hat mir übrigens auch nicht so gut gefallen, da ich von Kiera Cass irgendwie ein allumfassendes Happy End erwartet habe. Trotzdem fand ich das Ende auch sehr emotional und glaubwürdig. Mir gefällt es an dem Buch, dass Kahlen so nette Schwestern hat, und auch ihre Beziehung zum Ozean ist interessant. Kahlen und die ganze Geschichte finde ich generell viel realistischer und echter als Selection, weil Kahlen nicht immer perfekt ist und auch mal depressiv wird. Und obwohl sich Kahlen nicht immer glücklich fühlt, macht es den Leser glücklich, die Geschichte zu lesen, eben wie bei Selection.

Naja, den Schreibstil fand ich auch echt toll. Er ist sehr schön und lässt sich sogar auf englisch fast so leicht lesen wie auf deutsch (ich habe davor ACOMAF gelesen, vielleicht kam es mir deswegen so leicht vor). Aber ich muss echt sagen, dass ich jedes Wort verstanden habe. Dadurch macht es gleich viel mehr Spaß, es zu lesen. Aber jetzt erscheint es ja sowieso auf Deutsch. Da habe ich mal rein gelesen, und ich würde euch empfehlen, lieber die englische Version zu lesen…

Fazit:

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Ich finde, es besitzt eindeutig mehr Tiefe als die Selection Reihe, man kann sich mit der Hauptperson identifizieren und das Thema ist mal was anderes. Meiner Meinung nach ist das Buch fast perfekt, weil es sehr schön ist, es zu lesen, obwohl es nicht so oberflächlich ist.

Idee: 4/5

Umsetzung: 5/5

Personen: 4/5

Schreibstil: 5/5

Cover: 4,5/5

Klappentext: engl. 5/5; deutsch 2/5

Und ich kann es nicht oft genug sagen: Wenn ihr den deutschen Klappentext lest, wisst ihr schon, was auf den letzten 50 Seiten des Buches passiert! 😦

Insgesamt gebe ich 4,5/5 Eulen, weil das Buch zwar besser und echter ist als Selection, aber weil es ein paar Kleinigkeiten gibt, die ich nicht so toll fand. Aber: dieses Buch macht bis auf das Ende einfach glücklich!

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6 Gedanken zu „[Rezension] The Siren – Kiera Cass

  1. hört sich ja wirklich toll an! Selection hat mir auch schon so gefallen, da muss ich wohl das auch noch lesen 😉
    Ich glaube, dass Cover mit dem Kleid kommt einfach daher das die Selectioncover immer mit imposanten Kleidern waren und sie das als Erkennungsmerkmal probiert?
    Danke für die schöne Rezension =)

    Gefällt 1 Person

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