[Rezension] Black Blade – das eisige Feuer der Magie von Jennifer Estep

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  • Titel: Black Blade – das eisige Feuer der Magie
  • Autor: Jennifer Estep
  • Genre: Fantasy
  • Verlag: ivi
  • Preis: 14,99€
  • Seiten: 353 + Leseprobe zum 2. Band
  • Reihe: 1. Das eisige Feuer der Magie 2. Das dunkle Herz der Magie 3. Die helle Flamme der Magie

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Lila lebt in Cloudburst Falls, der magischsten Stadt in Amerika. Sie wird von mächtigen Mafia-Familien regiert, die viel Magie und Geld besitzen. Aber auch normale Leute wie Lila können Fähigkeiten besitzen, wie etwa das Talent für Sicht. Außer den Menschen mit Magie und denen ohne, gibt es noch die Monster, die normalerweise nichts tun, solange man ihnen das gibt, was sie wollen.
Nach der Ermordung ihrer Mutter wurde Lila Merryweather zur Diebin. Im Auftrag eines guten Freundes ihrer Mutter bestiehlt sie Touristen und auch reichere Menschen. Aber von den mächtigen Familien wie z.b. den Draconis oder den Sinclairs hält sie sich fern, da sie ihr sehr gefährlich werden können und da sie sie hasst. Als aber ein Mitglied einer dieser Familien, Devon, zu ihr in den Laden kommt, rettet Lila ihm das Leben. Deshalb wird sie vom Oberhaupt der Familie dazu gezwungen, Devons Leibwächterin zu sein. Doch irgendjemand hat es auf Devon abgesehen, und Lila muss denjenigen stoppen, bevor es für sie beide zu spät ist.

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Lila Merriweather hat ihre Mutter schon früh verloren und lebt nun alleine im Keller einer Bibliothek. Dank den Dingen, die ihre Mutter ihr Bezüglich Selbstverteidigung und Kampf beigebracht hat, kommt sie gut alleine zurecht und kann auch dank ihrem Talent für Sicht, Seelensicht und Übertragung alles stehlen, was sie will. Lila hat keine Freunde und lässt niemanden an sich heran. Ihr ist es am wichtigsten, einfach nur am Leben zu bleiben. Lila ist auch temperamentvoll und hat immer einen frechen Spruch auf Lager. Außerdem hat sie etwas gegen die Sinclairs und die Draconis, da sie sie für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht.
Devon Sinclair ist der Sohn des Oberhaupts. Aber er ist nicht so, wie man vielleicht denkt. Lila erkennt schon am Anfang, dass er traurig ist und dass ihn irgendetwas belastet.

Felix gehört auch zur Sinclair Familie. Er redet die ganze Zeit und wird zu einem guten Freund von Lila.

Schreibstil:

Der Schreibstil von Jennifer Estep hat mir wie schon bei „Mythos Academy“ sehr gut gefallen. Alles wird sehr detailliert beschrieben, aber auch humorvoll, was ich sehr mag. Manchmal wirkt es kindisch, aber eigentlich ist es meistens eher lustig.

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Da ich die Mythos-Academy-Reihe so mochte, habe ich mich sehr darauf gefreut, den ersten Band von Black Blade zu lesen. Trotzdem lag er fast ein Jahr lang auf meinem SUB, weil ich gefürchtet habe, dass diese neue Reihe von Jennifer Estep nicht mehr so gut sein würde. Da habe ich mich aber zum Glück getäuscht. Allein wegen dem Schreibstil ist dieses Buch einfach toll, lustig und fesselnd. Am Anfang ist es manchmal ein bisschen kindisch, was Lila so denkt, aber das kommt nur ein paar mal vor und ab Seite 150 ist es überhaupt nicht mehr kindisch. Es gibt viele Kämpfe und Lila muss aufklären, wer Devon ermorden will. Dabei konnte ich ihre Handlungen und Gedanken immer nachvollziehen. Wegen den Kämpfen und den Intrigen wird es auch sehr spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die Auflösung und auch ein paar andere wichtige Dinge konnte ich vorhersehen, was aber wahrscheinlich daran lag, dass es in der anderen Reihe ähnlich war. Auch sonst gibt es viele Parallelen, wie zum Beispiel Lilas Pixie, der Vic sehr ähnlich ist. Der größte Unterschied ist, dass Lila in diesem Buch keine beste Freundin hat. Mir hat das alles nichts ausgemacht, da die Geschichte ja von den Handlungsorten und den Personen her ziemlich anders ist.
Auch die Idee mit den Mafia-Familien hat mir super gefallen. Dadurch geht es nicht nur um Magie, sondern auch um Machtkämpfe und Intrigen. Das ist echt spannend und mal etwas anderes. Und trotzdem spielt es noch in der normalen Welt; es gibt von der Technik her auch genau dieselben Dinge wie bei uns. Ich finde es toll, wie in diesem Buch Wirklichkeit und Fantasie miteinander verschmelzen.

Das Ende des Buches ist übrigens in sich einigermaßen abgeschlossen, sodass man nicht unbedingt gleich den nächsten Band braucht. Dafür macht aber die Leseprobe Lust auf den 2. Band.

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Dieses Buch ist sehr unterhaltsam und fesselnd mit einem humorvollen Schreibstil und einer spannenden Handlung. Es hat einige Parallelen zur Mythos Academy, was aber nicht sehr auffällt. Ich würde sagen, dass die beiden Reihen ungefähr gleich gut sind.
Dem Buch gebe ich 4,5 von 5 Eulen, weil ich das Buch sehr mochte, aber auf einen noch besseren zweiten Band hoffe.

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