Secret Fire – die Entflammten von C. J. Daugherty und Carina Rozenfeld

A battle against fate.
A race against time.

Titel: Secret Fire – die Entflammten
Autor: C. J. Daugherty + Carina
Rozenfeld
Verlag: Oetinger
Seiten: 448
Preis: 18,99€
Reihe: Teil 1 der Secret Fire – Duologie

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Der 17 – jährige Sacha wohnt in Paris. Er verdient Geld mit riskanten Aktionen, geht nur noch selten zur Schule und hat eigentlich mit seinem Leben abgeschlossen. Der Grund dafür ist ein Fluch, der seine Familie schon seit Generationen belastet: in jeder Generation ist der erstgeborene, in diesem Fall Sacha, unsterblich, bis er an seinem 18. Geburtstag sterben muss. Bisher hat es keiner geschafft, zu überleben. Doch es gibt eine, die Sacha wieder Hoffnung gibt: Taylor, die ihm übers Internet Nachhilfe in Englisch geben soll. Auch sie ist kein normaler Mensch. Immer wieder passieren ihr merkwürdige Dinge, bis eines Tages etwas Unsichtbares versucht, sie umzubringen. Bei ihrem Großvater findet sie Hilfe, da er dasselbe erlebt hat. Taylor hat besondere Fähigkeiten, und irgendetwas verbindet sie mit Sacha. Es kann ja kein Zufall sein, dass sie gerade ihm Nachhilfe geben sollte, und dass ihr Nachname Sacha irgendwie bekannt vorkommt.  Gemeinsam entdecken Sacha und Taylor Verbindungen zwischen ihren Familien und stellen Nachforschungen über die Aufhebung des Fluches an. Währenddessen kommen die beiden sich immer näher…
Doch es gibt jemanden, der nicht will, dass Sacha und Taylor miteinander zu tun haben, da sie beide zerstören könnten, was er geplant hat. Können sie ihm und seinen Dienern entkommen?
Kann Taylor vielleicht diejenige sein, die Sacha vor seinem schrecklichen Schicksal rettet und den Fluch bricht?

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In diesem Buch gibt es 2 Hauptcharaktere: Sacha und Taylor.
Taylor Montclair lebt in Woodbury. Sie ist sehr gut in der Schule, lernt ständig und engagiert sich ehrenamtlich, da sie hofft, so einen Studienplatz in Oxford zu bekommen. Ihr Großvater ist dort Professor, und er ist ein großes Vorbild für sie. Taylor hat einen festen Freund, aber er ist von ihrer „unlockeren“ Art genervt und Taylor empfindet eigentlich auch nicht viel für ihn.
Taylors Vater ist von zuhause ausgezogen, aber zu ihrer Mutter hat Taylor ein sehr gutes Verhältnis. Normalerweise erzählt sie ihr alles, aber sie fängt jetzt an, auch mal verbotene Dinge zu tun und ihre Mutter anzulügen, wobei sie ein sehr schlechtes Gewissen hat.
Ansonsten versucht Taylor, immer nett und höflich zu sein. Außerdem ist sie selbstbewusst und auch mutig und wenn jemand sie schlecht behandelt, wehrt sie sich.
Im Laufe des Buches wird Taylor offener, sie macht nicht immer ganz das was von ihr erwartet wird und sie wird insgesamt erwachsener.
Ich fand Taylor vom ersten Kapitel an sympathisch, und konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen.
Sacha Winters lebt mit seiner Mutter und seiner jüngeren Schwester in Paris. Sein Vater ist tot. Sacha ist seine Familie sehr wichtig. Aber seitdem er weiß, dass er bald sterben wird, weiß er nicht mehr, wie er sich ihr gegenüber verhalten soll.
Er hat mit seinem Leben abgeschlossen und beteiligt sich kaum am sozialen Leben, da er ja sowieso bald stirbt. Sacha schließt oft Wetten ab, um Geld zu verdienen. Bei riskanten Aktionen wie einem Sprung vom Hochhaus setzen die Wetter auf seinen Tod und verlieren. Sacha mag solche riskanten Aktionen, da er nichts mehr zu verlieren hat.
Sacha hat sich, so gut es geht, damit abgefunden, dass er sterben muss. Doch durch Taylor hat er wieder Spaß am Leben und will gegen den Fluch kämpfen.
Auch Sacha mochte ich von Anfang an. Es ist schön zu sehen, wie er durch Taylor etwas gegen seinen Fluch tun will und wie er glücklicher wird.

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Schreibstil:

Das Buch ist relativ einfach geschrieben, aber man kann sich trotzdem alles genau vorstellen. Es lässt sich leicht und schnell lesen und ist sehr fesselnd. Ich persönlich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Die Gefühle der Personen werden so beschrieben, dass man sich perfekt in sie hineinversetzen kann.

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Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen.
Es ist aus der Er – Perspektive abwechselnd aus Sachas und Taylors Sicht geschrieben. Dabei fand ich es gut, dass nicht an besonders spannenden Stellen die Perspektive gewechselt wird, was ja sonst oft so ist.
Durch die Perspektivwechsel erfährt man über beide Personen viel, und die ganze Handlung wird dadurch spannender. So weiß man meistens mehr als die Protagonisten und kann miträtseln.
Mir hat es gefallen, dass das Buch so schön gestaltet ist. Es gibt zum Beispiel Notizbücher, die Sacha findet. Sie sind in einer Schrift gedruckt, die wie handgeschrieben aussieht.
Außerdem haben mir die Orte gefallen, an denen das Buch spielt. Einmal Taylors Dorf in England und dann eben noch Paris. Ich finde das sehr besonders, da die meisten anderen gehypten Bücher in Amerika oder London spielen.  Besonders Paris hat mir sehr gut gefallen, weil dort eben sehr wenige Bücher spielen.
Auch die Grundidee in dem Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich habe noch nie etwas über diese Art von Fähigkeiten gelesen, und auch die Handlung ist für mich etwas Neues. Ich kann dazu jetzt nichts genaueres sagen, weil ich nicht spoilern will. 🙂
Auf den ersten 150 Seiten passiert eigentlich nicht viel, aber das hat mich überhaupt nicht gestört. Die Charaktere werden dort erst mal vorgestellt und man erfährt mehr über sie, was ich schon ziemlich spannend fand.
Ab Seite 150 konnte ich fast nicht mehr aufhören zu lesen, da die Handlung da so richtig anfängt. Es gibt sogar gruselige Kreaturen, von denen man nicht weiß, was sie wollen und was ihr Ziel ist. Aber man erfährt immer mehr über den Fluch und die Familien von Sacha und Taylor, und es wird sehr spannend.
Nebenbei verlieben Taylor und Sacha sich, aber man sollte wissen, dass die Liebe in diesem Buch nicht im Vordergrund steht. Zwischen Taylor und Sacha passiert nicht viel, was wahrscheinlich daran liegt, dass sie sich nur einmal sehen. Mir hat das nichts ausgemacht, weil sie sich ja immer wieder geschrieben haben und weil sonst so viel passiert ist. Ich denke aber, dass die beiden sich im nächsten Band auf jeden Fall näher kommen.
Die Charaktere haben mir, wie schon gesagt, sehr gut gefallen. Auch die Nebencharaktere sind besonders. Am meisten mochte ich Louisa, die erst in der zweiten Hälfte des Buches auftaucht. Sie sieht mit ihren blauen Haaren und den Tatoos ziemlich unnahbar und  rebellisch aus und wirkt auf den ersten Blick unsympathisch. Aber mit der Zeit merkt man, dass sich unter der harten Schale ein weicher Kern verbirgt. Im Laufe des Buches wird Louisa zu einer guten Freundin von Taylor.

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Dieses Buch hat mich mit der besonderen und extrem spannenden Handlung, tollen Charakteren und vielen Geheimnissen überzeugt. Ich kann wirklich nichts bemängeln.
Ich gebe dem Buch 4,5 Eulen, da es mich gefesselt und überzeugt hat, aber es hat mich nicht zum Nachdenken angeregt oderso. Ich würde sagen, es ist was zum zwischendurch lesen, weil es eine leichte, aber dennoch spannende Lektüre ist.

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