[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth – James Dashner 

Titel: Die Auserwählten im Labyrinth 
Autor: James Dashner 

Genre: Science Fiction / Dystopie 

Verlag: Chicken House 

Seiten: 492

Preis: 9,99€; der ganze Schuber: 29,99€

Reihe: 1. Die Auserwählten im Labyrinth 2. Die Auserwählten in der Brandwüste 3. Die Auserwählten in der Todeszone


Eines Tages wacht Thomas ohne Erinnerungen daran, wer er ist, in einer dunklen Box auf, die ihn auf eine Lichtung transportiert. Dort befinden sich ausschließlich Jungen, die die Aufgabe haben, einen Weg aus dem Labyrinth zu finden, das die Lichtung umgibt. Doch das ist nicht so einfach, da die Wände sich jede Nacht verschieben und es menschenfressende Wesen gibt, die sogenannten Griewer. Doch manchmal stechen die Griewer auch nur. Die betroffenen Personen können sich dann an Teile ihrer Vergangenheit erinnern. Und alle, denen das passiert ist, haben Tomas gesehen und vertrauen ihm nun nicht mehr. Dazu kommt, dass Thomas die Lichtung und das Labyrinth irgendwie vertraut vorkommen, genau wie das Mädchen, das am Tag danach auf die Lichtung kommt und eine schlechte Botschaft für die Jungen im Labyrinth hat…

Was hat Thomas mit dem Labyrinth und dem Mädchen zu tun, und werden die Jungen es rechtzeitig aus dem Labyrinth schaffen, falls es überhaupt einen Ausweg gibt?

Thomas ist in diesem Buch die Hauptperson. Am Anfang weiß er selbst nichts über sich, nicht mal wie alt er ist. Aber mit der Zeit merkt er, dass er ziemlich mutig ist und sein Leben für andere aufs Spiel setzen würde. Auf der Lichtung hat er einen Freund namens Chuck, der ihn meistens nervt. Außerdem kommt Thomas die Lichtung bekannt vor und er spürt von Anfang an, dass er Läufer werden muss. (Läufer sind die, die durch das Labyrinth rennen und einen Ausweg suchen)

Ich finde, Thomas ist eigentlich ein ganz sympathischer Charakter, obwohl er manchmal ein bisschen überheblich ist. 

Die Auserwählten – Trilogie war über ein ganzes Jahr lang auf meinem SUB, bevor ich sie gelesen habe. Sie hat mich irgendwie nicht so interessiert, weil ich gehypte Bücher generell nicht so gerne lese und weil ich dachte, dass es einfach nur um ein paar Jugendliche geht, die den Weg aus einem gefährlichen Labyrinth finden müssen. Aber dann habe ich doch den ersten Band gelesen, und ich war schon von der ersten Seite an gefesselt. Es fängt damit an, dass Thomas in der dunklen Box aufwacht und nichts mehr weiß, außer seinem Namen. Ich wollte natürlich sofort wissen, warum er dort hin gebracht wurde, und habe deshalb immer weiter gelesen. Den eigentlichen Grund erfährt man zwar erst am Ende, aber das Buch ist durchgehend spannend. Immer wieder passieren neue Dinge, und Thomas erfährt immer mehr über das Labyrinth. Dazu kommt, dass Thomas die Lichtung und das Labyrinth irgendwie bekannt vorkommen, was das ganze auch noch spannender macht. Was mich überrascht hat, ist, dass Thomas und die anderen gar nicht die ganze Zeit im Labyrinth sind. Im Gegenteil; es ist sogar jedem außer den Läufern verboten, es überhaupt zu betreten. Die meiste Zeit verbringt Thomas daher auf der Lichtung, auf der es einen Bauernhof gibt, durch den die Jugendlichen sich selbst versorgen können. Mir hat es sehr gefallen, zu sehen, wie dort alles organisiert war.

Es geht übrigens nicht nur darum, aus dem Labyrinth raus zu kommen. Denn keiner der Jugendlichen hat eine Ahnung, was sie draußen erwartet und wie die Welt eigentlich aussieht. Sie wissen auch nicht, wer sie ins Labyrinth geschickt hat oder zu welchem Zweck, aber sie kommen dem nach und nach auf die Spur…

Außerdem ist der Schreibstil richtig fesselnd, sodass man überhaupt nicht mehr aufhören will zu lesen. Ich war schon länger nicht mehr so gefesselt von einem Buch. Alles wird detailliert, aber nicht kompliziert beschrieben, sodass es sich ziemlich leicht und schnell lesen lässt. Desweiteren gibt es auf der Lichtung ein paar Wörter, die die Jugendlichen sich ausgedacht haben, wie zum Beispiel Klonk, Stunk, Griewer usw. Am Anfang hat mich das ein bisschen gestört, aber irgendwann ist es mir nicht mehr aufgefallen. 

Die Charaktere sind authentisch, und jeder von ihnen kommt mit der Situation anders klar. Ich fand Thomas‘ Freunde alle sympathisch und konnte sie verstehen. 

Dieses Buch hat mich wirklich überrascht. Es geht um viel mehr als darum, einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden, und es ist unglaublich fesselnd. Es gibt wirklich kein Kapitel, in dem nicht irgendwas Spannendes vorkommt. Ich denke, dieses Buch hat den Hype wirklich verdient. 

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der spannende Bücher mag. Manchmal ist es aber ein bisschen gruselig, und es gibt viele ekelhafte Beschreibungen. Wer das nicht mag, sollte es lieber sein lassen. 

Ich gebe dem Buch 5/5 Eulen. 

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