[Rezension] A Court of Thorns and Roses – Sarah J. Maas

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Titel: A Court of Thorns and Roses Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Autor: Sarah J. Maas

Seiten: 416 475

Verlag: Bloomsbury dtv

Sprache: Englisch Deutsch

Preis: 7,99 £ (Taschenbuch) 19,99€

Reihe: 1. A court of thorns and roses; 2. A Court of Mist and Fury 3. A Court of Wings and Ruin 

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Inhalt:

Feyre lebt in einer Welt, in der es Länder gibt, die den Sterblichen gehören und welche, die den Fearies gehören. Die Sterblichen und die Faeries haben kein gutes Verhältnis zueinander, und die Grenze zwischen den Ländern darf auf keinen Fall übertreten werden. Die meisten Menschen hassen die Faeries und haben Angst vor ihnen, und Feyre geht es nicht wirklich anders. Denn die Faeries, insbesondere die High Lords, haben besondere Kräfte, mit denen sie mühelos Menschen umbringen könnten.

Eines Tages geht Feyre für ihre Familie im Wald jagen und trifft auf einen Wolf. Da Feyre Angst hat, dass er das Tier tötet, das Feyre erlegen wollte, tötet sie den Wolf. Denn ohne dieses Tier würde Feyres Familie höchstwahrscheinlich verhungern. Doch Feyre weiß nicht, dass der Wolf kein normaler Wolf war, sondern ein Faerie. Bald schon taucht ein Faerie namens Tamlin bei Feyre auf. Wegen eines Vertrages, gegen den Feyre ohne ihr Wissen verstoßen hat, muss sie mit Tamlin in das Land der Faeries gehen, genauer gesagt in den Spring Court, wo jeder eine Maske trägt. Feyre will unbedingt nach Hause zurück, da ihr Tamlin mit seinem Fell und den Klauen Angst einjagt und da sie die Faeries nur aus schrecklichen Geschichten kennt. Außerdem wird Feyre bei ihrer Familie gebraucht, da sie die Einzige ist, die alle versorgen kann. Aber Feyre bemerkt, dass die Faeries nicht unbedingt böse sein müssen und sie versteht sich immer besser mit Tamlin und seinem Freund, Lucien. Sie beginnt sogar, sich in Tamlin zu verlieben. Doch mit der Zeit trifft Feyre auf Wesen, die genauso schlimm sind, wie man ihr erzählt hat. Denn es gibt eine sogenannte Plage, die den Spring Court und vielleicht sogar das Land der Sterblichen bedroht.

Charaktere:

Feyre ist in diesem Buch die Hauptperson, aus deren Sicht die gesamte Geschichte erzählt wird. Sie lebt mit ihrem Vater und zwei Schwestern in einem Haus. Sie haben ihr gesamtes Vermögen verloren und Feyre kümmert sich alleine um die Nahrung für ihre Familie. Sie ist sehr mutig, aber am Anfang auch etwas verbittert. Sie glaubt nicht daran, dass es für sie oder ihre gesamte Familie jemals ein besseres Leben geben kann. Und obwohl sie ihre Familie manchmal regelrecht zu hassen scheint, würde sie alles für sie tun. In all dem erinnert mich Feyre sehr an Katniss Everdeen aus „Die Tribute von Panem“. Als Feyre im Spring Court bei Tamlin ist, ist sie manchmal sehr verletzend zu ihm, was irgendwie auch verständlich ist, da er sie entführt hat. Aber Feyre fühlt sich immer wohler und ist eine Zeit lang sogar wirklich glücklich, bis das alles zerstört wird…

Tamlin ist der, der Feyre zu sich nach Hause geholt hat. Er lebt in einem sehr großen Haus und er hat eine hohe Stellung bei den Faeries (ich will nicht spoilern, deshalb schreibe ich lieber nicht, welche). Er hat eine sogenannte Biest – Form und eine normale. Aber auch wenn er gerade wie ein normaler Faerie aussieht, hat er Klauen, die manchmal ausfahren, wenn er wütend ist. Trotzdem ist er sehr schön. Tamlin ist nicht so, wie Feyre sich einen Faerie vorgestellt hat, da er sie nicht als Sklavin hält, sondern sie wie ein Mitglied des Hofes behandelt. Er ist sehr nett zu ihr und gibt ihr mehr, als sie zuhause je hatte. Außerdem versteht er Feyre, da er selbst kein einfaches Schicksal hat. Er muss eine sehr große Verantwortung tragen. Tamlin würde sogar sein Leben aufs Spiel setzen, um Feyre zu beschützen.

Don’t feel bad for one moment about doing what brings you joy. (Tamlin zu Feyre)

Schreibstil:

In „Throne of Glass“ finde ich den Schreibstil von Sarah J. Maas schon sehr besonders, allerdings haben mich dort manchmal die Höflichkeitsformen gestört, die so oft beim Sprechen verwendet wurden, und ich hatte Angst, dass dieser Schreibstil auf Englisch zu kompliziert für mich wäre. Viele, die ACOTAR gelesen haben, sind damit nicht zurecht gekommen. Ich muss sagen, dass ich den Schreibstil auf den ersten 50 Seiten auch mehr als kompliziert fand und nicht schnell vorankam. Aber dann habe ich mich daran gewöhnt und hatte damit keine Probleme mehr. Im Gegenteil, mir hat der Schreibstil sogar außerordentlich gut gefallen, besser als auf Deutsch. Er war richtig fesselnd und hat eine ganz besondere Stimmung erzeugt. Außerdem beschreibt die Autorin alles sehr detailliert, sodass man sich die Welt der Faeries gut vorstellen kann, nur das Haus von Tamlin konnte ich mir nie so ganz vorstellen. Auch Feyres Gefühle kann man gut verstehen.

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Meine Meinung:

In ACOTAR wird man genau wie in „Throne of Glass“ in eine ganz andere Welt entführt, in der es Magie gibt. Vorne im Buch befindet sich auch eine Karte von der Welt, sodass man sich immer vorstellen kann, wo Feyre gerade ist und wo die verschiedenen Courts sind. Die Welt kann man sich generell sehr genau vorstellen. Wo Feyres Familie wohnt, ist eigentlich alles so wie bei uns, nur im Reich der Faeries sieht es ein bisschen anders aus; im Spring Court ist es zum Beispiel immer Frühling und manche Dinge sehen magisch aus. Auch die verschiedenen Faeries oder die bösen Kreaturen konnte ich mir gut vorstellen. Am Anfang dachte ich, ich könnte Tamlin wegen seinem gruseligen Aussehen nie mögen. Aber zum Glück sehen Tamlin und die anderen Mitglieder des Hofes normalerweise fast normal aus. Mir hat die ganze Welt der Faeries sehr gut gefallen, sie ist einfach etwas ganz Besonderes.

Die Handlung finde ich sehr spannend. In der ersten Hälfte passieren zwar nicht so viele schlimme Sachen, aber Feyre findet immer mehr heraus über den Spring Court, die sogenannte Plage, die Tamlins Magie schwächt und wegen der jeder im Spring Court eine Maske trägt, und über Tamlin selbst. Auch Lucien, Tamlins engster Freund, hat seine Geheimnisse. Bevor es langweilig wird, trifft Feyre dann meistens auf böse Kreaturen oder es gibt eine neue Seite des Faerie-Reiches, die sie kennen lernt. Mit der Zeit fügt sich dann alles, was Feyre bisher herausgefunden hat, zusammen, und man merkt, dass die Lage im Spring Court immer bedenklicher wird.

Im zweiten Teil, also ungefähr ab Seite 250, wird es wirklich dramatisch. Feyre muss feststellen, dass sie einen riesigen Fehler gemacht hat. In diesem zweiten Teil lernt man manche Personen näher kennen. Insgesamt wird die ganze Geschichte dunkler, was mir aber nicht unbedingt besser gefallen hat als der erste Teil des Buches.

Die Charaktere finde ich, wie schon gesagt, seeehhhrrr toll. Jeder hat seine Geheimnisse und verschiedene Seiten, die man kennen lernen kann. Im Gegensatz zu Celaena aus ToG ist Feyre total sympathisch und mutig. Sie hat ungefähr die selbe Einstellung wie Katniss aus „Die Tribute von Panem“. Sie ist auf jeden Fall mein zweitliebster Protagonist aus allen Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. Auch Tamlin mag ich total. Es ist mal etwas ganz anderes, dass der, in den die Hauptperson sich verliebt, eine furchteinflößende andere Gestalt hat. Es ist wirklich schon zu lesen, wie Tamlin und Feyre sich immer näher kommen.

Feyre ist zwar ganz anders als Celaena, aber Tamlin ähnelt Dorian und Lucien ähnelt auch in seiner Geschichte Chaol. Aber mich hat das nicht gestört, weil trotzdem jeder der Charaktere einzigartig ist. Besonders im zweiten Teil gibt es auch in der Handlung Parallelen zu Throne of Glass, aber auch das hat mich nicht gestört, da es an einem komplett anderen Ort spielt.

Das Cover finde ich sehr schön. Das Mädchen, das darauf abgebildet ist, passt sehr gut zu Feyre, da sie dieses Tatoo im Laufe der Geschichte bekommt. Auch die Dornen, vor allem die, die man nicht sofort erkennt, passen gut zu der Geschichte.

Hinten im Buch gibt es übrigens einen Pronounciation Guide, wo erklärt wird, wie die Namen der Personen im Buch und anderer Dinge ausgesprochen werden. Manchmal finde ich das ganz praktisch, wenn man mal mit jemandem über das Buch reden will.

Fazit:

Dieses Buch ist einfach super! Die Geschichte, der Schreibstil und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Buch ist so fesselnd, dass ich es wirklich fast überall hin mitgenommen habe, wo ich lesen konnte. Es hat mir gar nichts ausgemacht, dass das Buch über 400 Seiten auf Englisch hat, weil ich es so genossen habe, es zu lesen.

Es ist wie eine Mischung aus „Die Tribute von Panem“, „Schnee wie Asche“ und „Throne of Glass“. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, weil es mich komplett überzeugt hat. Und ehrlich gesagt fand ich es sogar 1000-mal besser als Throne of Glass.

Diesem Buch gebe ich 5/5 Sternen. 🌟🌟🌟🌟🌟

 

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