[Rezension] Throne of Glass – die Erwählte von Sarah J. Maas

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Titel: Throne of Glass – die Erwählte
Autor: Sarah J. Maas
Genre: Fantasy
Verlag: dtv
Seiten: 476
Preis: 9,95 €
Reihe: Band 1 der Throne of Glass – Reihe (insgesamt 6 Bände)
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Inhalt:
Celaena Sardothien ist die am meisten gefürchtete Assasinin in ganz Adarlan. Doch sie wurde gefangen und in ein Arbeitslager gebracht, um früher oder später zu sterben. Aber ganz unverhofft bekommt sie ein Angebot des Kronprinzen von Adarlan. Der König des Landes sucht einen Champion, und will einen Wettbewerb veranstalten, um den besten Kämpfer zu finden. Celaena wird vom Prinzen dazu auserwählt, an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Wenn sie gewinnt, wird sie der Champion des Königs und kann frei sein, doch wenn sie verliert, muss sie zurück in ihr Arbeitslager. Auch alle anderen Teilnehmer des Wettbewerbs sind in irgendeiner Weise kriminell.
Im Schloss hat Celaena einen persönlichen Leibwächter, Chaol, den sie schon bald sehr mag, aber zu ihrer eigenen Überraschung mag sie auch Dorian, den Kronprinzen, sehr gerne. In Nehemia, der Prinzessin von Eyllwe, findet Celaena eine Freundin, aber Nehemia scheint mehr zu wissen, als sie vorgibt.
Eigentlich ist alle so weit normal, bis der erste Champion tot aufgefunden wird, und weitere folgen. Die Toten sind alle zerfetzt und auf mysteriöse Weise gestorben. Wer ist es, der die Champions umbringen will und warum?
Außerdem befinden sich an manchen Stellen im Schloss magische Zeichen, obwohl die Magie verboten ist, und eines Nachts wird Celaena von einer längst toten Königin um Hilfe gebeten…

Personen:
Celaena Sardothien ist die berühmteste und am meisten gefürchtete Assasinin in ganz Adarlan. Sie wurde aber versklavt und in die Salzminen von Endovier gebracht, um irgendwann zu sterben. Doch sie hat es überlebt. Am Anfang kann Celaena sich nicht vorstellen, wieder irgendjemandem zu vertrauen oder ihn zu mögen, aber im Schloss wachsen ihr schon bald Dorian, Chaol, Nehemia und Nox, ein Mitstreiter, ans Herz. Obwohl Celaena in Endovier war, ist sie nicht verbittert. Sie kann aber manchmal sehr arrogant, eitel und verletzend sein. Trotzdem ist sie auch manchmal nett zu anderen. Am Anfang des Buches wirkt Celaena allerdings ziemlich naiv. Als Assasinin sollte sie zwar intelligent sein, aber sie setzt mit frechen Kommentaren oft ihre Freiheit aufs Spiel, und sorgt sich am Anfang um ihr Aussehen, was eigentlich keine Rolle spielt.
Dorian ist der Kronprinz von Adarlan. Sein Vater ist der grausame König von Adarlan, aber er vertritt nicht unbedingt seine Überzeugungen. Dorian widersetzt sich auch manchmal seinem Vater und will selbst ein besserer Herrscher werden als er. Oft überlegt er nicht genau, was seine Handlungen zur Folge haben können, aber ich finde, dass das zu seiner Rolle passt.
Dorian behandelt Celaena nett und er mag sie sehr.
Chaol ist der Captain der königlichen Garde und für Celaenas Sicherheit verantwortlich. Er ist Dorians bester Freund, aber das Verhältnis der beiden spannt sich an, da beide Celaena sehr mögen. Am Anfang ist Chaol nicht sehr nett zu Celaena, aber mit der Zeit behandelt er sie immer netter.

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich gelesen, weil es mir so viele Freundinnen empfohlen haben. Allerdings konnte ich mir nicht so wirklich vorstellen, um was es wirklich geht.

Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich zuerst angenommen, dass es in diesem Buch um eine Assasinin geht, die für einen Prinzen in einem gefährlichen Kampf kämpft. Das stimmt zwar auch, aber Celaena kämpft eigentlich nicht für Dorian, sondern mehr für ihre eigene Freiheit. Außerdem hat es mich sehr überrascht, dass das „Böse“ im Schloss und generell das Thema Magie eine große Rolle spielt.
Auch die Morde und deren Aufklärung stehen im Vordergrund.
Das hat mir zwar auch sehr gut gefallen, aber es hat mich, wie schon gesagt, ziemlich überrascht.
Es hat mir sehr gut gefallen, dass dieses Buch zwar in einem Schloss spielt, es aber nicht zu viel um das Hofleben, sondern auch um Magie und Morde geht.
Die ganze Geschichte spielt in einer komplett erfundenen Welt, von der es vorne im Buch sogar eine Landkarte gibt. Das gefällt mir, weil man dadurch komplett in diese andere Welt und in die Geschichte abtauchen kann.

Und auch die Protagonistin Celaena fand ich sehr interessant. Am Anfang hat sie mich zwar einfach nur unglaublich genervt mit ihrer Arroganz und Naivität, und außerdem denkt sie anfangs ständig darüber nach, Chaol und Dorian zu ermorden, obwohl sie dank ihnen nicht mehr in Endovier sein muss. Aber nach den ersten 100 Seiten wurde das besser und ich fand Celaena sogar sympathisch. Nach und nach erfährt man mehr über ihr Leben, sodass man Celaena besser verstehen kann.
Dorian und Chaol fand ich auch sehr sympathisch.
Auch die Nebencharaktere wie Nehemia, die Prinzessin von Eyllwe, und andere Adlige finde ich gut gelungen. Alle haben ihre Geheimnisse und Besonderheiten.

An den Schreibstil musste ich mich erst einmal gewöhnen. Er ist manchmal sehr altmodisch. Vor allem am Anfang ist mir aufgefallen, dass die Charaktere, sogar wenn sie sprechen, altmodische Wörter verwenden. Zudem spricht Celaena fast jeden mit „Ihr“ an, und wird auch selbst so angesprochen.
Das hat mich zuerst gestört, jedoch konnte ich mich gut daran gewöhnen, am Ende ist es mir überhaupt nicht mehr aufgefallen.
Außerdem finde ich, dass diese Sprache zur Geschichte passt und sie irgendwie besonders macht.
Ansonsten ist das Buch sehr detailreich geschrieben und auch ziemlich fesselnd.
Spannung ist fast immer vorhanden, und da es im Schloss viele Geheimnisse und dunkle Gänge gibt, ist es noch spannender und man will immer weiter lesen.
Mein einziger wirklicher Kritikpunkt ist, dass das Buch manchmal etwas verwirrend war, weil Celaenas Gedanken oft abgeschweift sind und man dadurch ein bisschen den Überblick verloren hat.

Fazit:
Dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte habe ich so nicht erwartet, aber sie hat mir super gut gefallen und ich fand die Mischung aus Morden, Fantasy, Dunklen Mächten und den Adligen toll.
Da das Buch fast immer spannend ist, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen. Besonders am Ende wird es nochmal sehr spannend, und trotzdem gibt es zum Glück keinen Cliffhanger.
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen.
☆☆☆☆

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