[Rezension] Die 5. Welle – Rick Yancey

Titel: die 5. Welle

Autor : Rick Yancey

Seiten: 460 (englische Ausgabe); 496 (deutsche Ausgabe)

Preis: 9,99€

Verlag: Goldmann

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Inhalt:

Eines Tages taucht direkt über der Erde ein riesiges Raumschiff auf, in dem sich Außerirdische befinden. Diese Außerirdischen werden nur „die Anderen“ genannt.

Anfangs besteht noch Hoffnung, dass die Anderen den Menschen helfen wollen, aber schon bald fangen sie an, die Menschen mithilfe mehrerer „Wellen“ auszulöschen. In der ersten Welle wird die Elektrizität lahmgelegt, in der zweiten Welle werden alle Städte, die nahe am Meer sind, überflutet, in der dritten Welle bricht ein tödliches Virus aus und in der vierten Welle kann man nicht darauf vertrauen, dass Menschen wirklich menschlich sind. Denn die anderen sehen genauso aus wie wir, und deshalb kann man keinem mehr vertrauen. Ob es eine fünfte Welle geben wird, weiß keiner so genau.

Cassie hat die ersten vier Wellen überlebt und muss sich allein durch die Wildnis kämpfen. Ihr Bruder wurde von den Anderen mitgenommen und Cassie hat ihm versprochen, ihn zu finden.

Aber dann wird sie von einem Anderen gejagt und tödlich verletzt, und Evan Walker rettet sie. Aber kann sie ihm wirklich trauen? Sie weiß nicht, ob er ein Anderer oder ein Mensch ist.

Ben Parish, der auf Cassies Schule ging, wird vom Militär in ein Trainingscamp gebracht, wo er glaubt, auf den Kampf gegen die Anderen vorbereitet zu werden.

 

Meine Meinung:

Eine Alien-Invasion ist ja definitiv keine neue Idee, aber ich muss zugeben, dass „die 5. Welle“ das erste Buch ist, das ich darüber gelesen habe. Ich finde es gut, dass die Geschichte nicht dem Klischee rund um Außerirdische entspricht.

Der Schreibstil von Rick Yancey hat mir sehr gut gefallen, weil er auch oft ziemlich ironisch geschrieben hat. Die Welt nach den verschiedenen Wellen wurde sehr gut beschrieben, sodass man sie sich vorstellen konnte.

Das Buch ist aus mehreren Sichten geschrieben, aber hauptsächlich aus denen von Cassie und Ben Parish. Die Abschnitte aus Cassies Sicht haben mir sehr gefallen und ich konnte Cassies Handlungen und Gefühle gut nachvollziehen. Cassie ist ein ziemlich mutiger Charakter. Sie versucht die ganze Zeit, das Versprechen zu halten, das sie ihrem Bruder gegeben hat und sie möchte unbedingt menschlich bleiben, also nicht wegen den Anderen viele Menschen umbringen.

Am Anfang erzählt Cassie im Rückblick, wie die ersten Wellen verlaufen sind. Ich fand das nicht besonders spannend, aber trotzdem hat es mir gefallen.

Als sie dann Evan Walker trifft, wird es spannender und es gibt viele lustige Dialoge. Davor, als Cassie allein im Wald ist, gibt es nicht so viele Dialoge.

An Evan Walker kann man sehen, dass es nicht immer ganz klare Linien zwischen gut und böse gibt. Er hat Cassie zwar gerettet, aber irgendwas an ihm veranlasst Cassie dazu, ihm nicht komplett zu vertrauen.

Die Abschnitte aus Bens Sicht hingegen haben mir gar nicht gefallen und bei dem ersten Abschnitt aus seiner Sicht habe ich sogar immer die Seiten bis zum nächsten Abschnitt gezählt.

In dem Militärcamp, in das Ben kommt, bekommen die Jugendlichen neue Namen. Teilweise sind das Namen wie „Poundcake“ und „Teacup“, die ich nicht so wirklich auseinander halten konnte und die mich deshalb ein bisschen gestört haben.

Im zweiten Abschnitt aus Bens Sicht lernt er Ringer, ein Mädchen, kennen, und ab da finde ich es auch einigermaßen interessant.

Aber Ben war mir eben einfach nicht sympathisch…

 

Fazit:

Die Idee, wie die Anderen vorgehen, um die Menschen auszulöschen, fand ich wirklich hart. Deshalb ist das Buch fast immer spannend, außer manchmal aus Bens Sicht. Den Schreibstil fand ich gut, man wollte immer weiter lesen und die Liebesgeschichte zwischen Cassie und Evan fand ich sehr realistisch und schön beschrieben.

Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

 

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3 Gedanken zu „[Rezension] Die 5. Welle – Rick Yancey

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